Michael Mittermeier hat bei einer Dokumentation über einen inhaftierten
Comedian aus Burma mitgewirkt, die Regisseur Rex Bloomstein unter schwierigsten
Bedingungen realisierte. Der Burmane Zarganar, einer der populärsten
Künstler seiner Heimat, wurde zu 59 Jahren Haft – die Strafe
wurde zwischenzeitlich auf 35 Jahre reduziert – verurteilt, weil
er Witze über das Regime seines Landes erzählte. "Man würde
doch nicht annehmen, dass zwischen Comedy und Tragödie eine Verbindung
besteht", sagt Mittermeier, der gemeinsam mit Bloomstein auf den Spuren
von Zarganar Burma bereiste. Das spektakuläre Projekt nahm 2007 seinen
Anfang, als Bloomstein Zarganar zwei Tage lang heimlich in dessen Wohnung
interviewte. Michael Mittermeier: "Ich hoffe, dass die Welt den Namen
dieses Mannes durch unseren Film kennenlernt."
Sa, 28.01 - 17:30h (arte): Birma unzensiert?
Birma unzensiert? – Der Regimekritiker Zarganar und sein Fimfest Millionen von Birmanen sahen seine Filme, lachten über seine Witze und hielten ihm die Treue, als er für seine riskanten Späße über die Militärjunta immer wieder ins Gefängnis gesteckt wurde. Insgesamt 11 Jahre saß der ehemalige Rädelsführer der Demokratiebewegung von 1988 und politische Kabarettist ein. Zuletzt in der berüchtigten Haftanstalt von Insein. Vor wenigen Monaten wurde er im Rahmen einer großen Amnestiewelle entlassen. Er hat einen Pass und kann reisen. Und mit Aung San Suu Kyi entwickelte er die Idee zu einem Filmfestival, das der Freiheit gewidmet ist und auf dem über 100 Beiträge des aktuellen birmanischen Filmschaffens präsentiert werden. Metropolis war exklusiv zur Eröffnung in Rangun und hat mit Zarganar über die Aufbruchstimmung in seiner Heimat gesprochen, das noch bis vor kurzem zu einem der restriktivsten und zensurwilligsten Länder der Welt zählte. Samstag, 28. Januar 2012, um 17.30 Uhr (WH am 30. 1. um 05.00 Uhr)
Birma unzensiert? – Der Regimekritiker Zarganar und sein Fimfest Millionen von Birmanen sahen seine Filme, lachten über seine Witze und hielten ihm die Treue, als er für seine riskanten Späße über die Militärjunta immer wieder ins Gefängnis gesteckt wurde. Insgesamt 11 Jahre saß der ehemalige Rädelsführer der Demokratiebewegung von 1988 und politische Kabarettist ein. Zuletzt in der berüchtigten Haftanstalt von Insein. Vor wenigen Monaten wurde er im Rahmen einer großen Amnestiewelle entlassen. Er hat einen Pass und kann reisen. Und mit Aung San Suu Kyi entwickelte er die Idee zu einem Filmfestival, das der Freiheit gewidmet ist und auf dem über 100 Beiträge des aktuellen birmanischen Filmschaffens präsentiert werden. Metropolis war exklusiv zur Eröffnung in Rangun und hat mit Zarganar über die Aufbruchstimmung in seiner Heimat gesprochen, das noch bis vor kurzem zu einem der restriktivsten und zensurwilligsten Länder der Welt zählte. Samstag, 28. Januar 2012, um 17.30 Uhr (WH am 30. 1. um 05.00 Uhr)



